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Basel exportiert am meisten

Basel exportiert am meisten
Der Kanton Basel-Stadt exportiert Waren im Wert von 63,5 Milliarden Franken, was einem schweizweiten Anteil von 26 Prozent entspricht.
Bild: Shutterstock

Der Kanton Basel-Stadt steht für 26 Prozent der Schweizer Ausfuhren. Dazu haben vor allem die Branchen Pharma und Chemie beigetragen. Der Kanton Genf folgt mit acht Prozent auf Platz zwei. Die Waadt mit sechs Prozent auf dem dritten Platz. Bei den Einfuhren liegt Zürich vorn.

Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) hat ihre Berechnungsmethode zur Zuteilung der Ein- und Ausfuhren auf die einzelnen Kantone überarbeitet. Aus der nun veröffentlichten Aussenhandelsstatistik nach Kantonen geht hervor, dass die Nordwestschweiz den mit Abstand wichtigsten Exportmotor der Schweiz bildet. 

Danach erreichten die Exporte der beiden Basel und des Aargau 2019 einen Wert von 85,3 Milliarden Franken, 35 Prozent aller Schweizer Ausfuhren. Der Kanton Basel-Stadt allein kommt mit Exporten von 63,5 Milliarden Franken auf 26 Prozent, gefolgt vom Aargau mit 15,0 Milliarden Franken und Basellandschaft mit 6,8 Milliarden. Die Chemie- und Pharmabranche bildet laut der EZV-Mitteilung den Treiber der Exporte in der Nordwestschweiz. 

Der Kanton Genf kam 2019 mit Exporten im Wert von 20,1 Milliarden Franken auf den zweiten Platz. Das entspricht einem Anteil von 8 Prozent. Die benachbarte Waadt exportierte für 15,2 Milliarden Franken, rund 6 Prozent der Schweizer Ausfuhren. Damit erreichte sie unter den Kantonen den dritten Platz. Zürich als wirtschaftsstärkster Kanton kommt mit Exporten im Wert von 14,7 Milliarden Franken nach dem Aargau erst auf den fünften Platz.

Die Exporte haben sich in den Jahren 2016 bis 2019 regional sehr unterschiedlich entwickelt. Insgesamt stiegen sie jährlich um 4,8 Prozent. Doch während sie in der Nordwestschweiz im jährlichen Durchschnitt um 6,1 Prozent gewachsen sind, erlebte das Tessin einen starken Rückgang. 2019 brachen die Exporte des Südkantons im Vergleich zum Vorjahr sogar um 9 Prozent ein. 

Bei den Importen liegt Zürich dagegen mit einem Wert von 38,0 Milliarden Franken, rund 19 Prozent der Einfuhren, auf dem ersten Platz, gefolgt von Basel-Stadt mit Einfuhren im Wert von 34,1 Milliarden und dem Tessin im Wert von 14,8 Milliarden Franken.